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Konrad-Wolf-Preis 2015 an Christoph Schlingensief/Operndorf in Burkina Faso Preisverleihung

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Die Jury, der in diesem Jahr Alexander Horwath, Naum Kleeman und Georg Seeßlen angehören, ehrt Christoph Schlingensief posthum mit dem Konrad-Wolf-Preis. In der Begründung heißt es: „Konrad Wolf war ein politischer Filmemacher. Für ihn, von einem großen, skeptischen Projekt des Humanismus inspiriert, war es nicht nur wichtig, was Filme zeigen, sondern auch, was sie bewirken. Daher soll der Preis in seiner geistigen Dimension an einen Filmkünstler gehen, der sich seinen autobiographischen Eigensinn und seine politische Unabhängigkeit nie austreiben ließ: Christoph Schlingensief.
In seiner materiellen Dimension soll er an das Operndorf in Burkina Faso gehen und zwar an die dort projektierte Unterstützung für Jugendliche, sich das Cineastische als Ausdrucksmittel anzueignen, und wir hoffen, dabei Konrad Wolf verpflichtet, auf Poesie und Veränderungskraft des afrikanischen Kinos der Zukunft.“

Den Preis nimmt Aino Laberenz (Operndorf Afrika, Geschäftsführerin) entgegen.

Begrüßung Jeanine Meerapfel
Laudatio Georg Seeßlen
Moderation Rosa von Praunheim
Gast Dietrich Kuhlbrodt

Im Anschluss an die Preisverleihung wird der Film „Knistern der Zeit – Christoph Schlingensief und sein Operndorf in Burkina Faso“ von Sibylle Dahrendorf, D 2012, 106 min, gezeigt.
Dienstag, 20.10.

20 Uhr

Hanseatenweg
Studio
Eintritt frei

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Henning Mankell
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Wir trauern um Henning Mankell

Henning wird uns und mir als Freund, Gesprächspartner, Berater und Begleiter des Operndorfes und darüber hinaus so sehr fehlen. Ich wünsche seiner Frau Eva und seiner Familie in Maputo viel Kraft. Henning schrieb einmal: „Meine Zeit zwischen Afrika und Europa aufzuteilen, hat mir Perspektiven und Distanz geschenkt, und ich glaube, es hat mich zu einem besseren Europäer gemacht“ Wir trauern um einen Freund. (Aino Laberenz)

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